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28. April 2018, 19 Uhr, Neuzelle: PETITE MESSE SOLENELLE

Der 1792 im italienischen Pesaro geborene Gioacchino Rossini gehört zu den erstaunlichsten Musikerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Als Sohn eines Hornisten und einer Sängerin war im die Musik in die Wiege gelegt worden, später bildete er sich selbst autodidaktisch weiter, indem er sich die Werke Haydns und Mozarts aneignete. Schon 1813 erlangte er mit „Tancredi“ Berühmtheit als Opernkomponist.

In knapp 20 Jahren schrieb er 40 Opern, um 1829 auf dem Höhepunkt seines Schaffens aufzuhören – ein Rückzug, der bis heute ein Mysterium geblieben ist. Danach gelangte der geistreiche und selbstironische Genießer und Gourmet durch Krankheit und schwere Depressionen fast ans Ende seiner Kräfte. Erst ab 1855 trat Besserung ein. Ab 1858 entstanden zahlreiche, von Rossini als „Alterssünden“ bezeichnete Werke, u.a. K l a v i e r s t ü c k e n a m e n s „Asthmatisch e Etüd e“ oder „Gefolterter Walzer“. Auch die „Petite Messe solenelle“ stammt aus dieser Schaffensperiode. Sie vereint hohe kontrapunktische Kunst mit Melodien, die den besten seiner Opern entstammen könnten. Charme, Esprit und die ungewöhnlich anmutende Instrumentierung geben dem Werk eine unvergleichliche Würze und Leichtigkeit, die es schon zu Lebzeiten des Komponisten zu einem der meistaufgeführten kirchenmusikalischen Werke werden ließen. 

Lassen Sie sich zu diesem besonderen Musikgenuss herzlich einladen!

Sopran: Sarah Behrendt
Alt: Karina Repova
Tenor: Gerald Beatty
Bass: Michael Rapke

Seelower Oratorienchor unter der Leitung von Kreiskantorin Anja Liske-Moritz

Karten sind für 10 € in der Besucherinformation in Neuzelle und an der Abendkasse für 12 € erhältlich.

19. Mai 2018, 17 Uhr, Möbiskruge:  Thomas Loefke & Ellen Czaya Keltische Impressionen für Harfe und Flöte

Die keltische Harfe hat in Irland und Schottland eine fast tausendjährige Tradition. Die Kelten brachten sie einst mit nach Europa und entwickelten sie zu einem universell einsetzbaren Instrument mit eigenem Repertoire. Das Programm des Duos spannt einen Bogen vom keltischen Mittelalter über Bearbeitungen altenglischer Melodien, zu den lebhaften Tänzen der irischen Folkmusik und eigenen Kompositionen, die oft in Irland ihren Ursprung haben: virtuose Musik mit vielen verschiedenen Gesichtern, Stimmungen und Klangfarben, voller Emotion und Energie, voller Spannung und gleichzeitig von Harmonie durchzogen, jedes Stück für sich eine kleine Kostbarkeit.

Eintritt frei, Kollekte dankbar erbeten

 

 

Letzte Änderung am: 06.04.2018